Behandlung

  • Behandlungsdauer
  • Behandlungsziele
  • Diagnostik
  • Die Therapie
  • Hausbesuche
  • Heidelberger Elterntraining
  • Informationsveranstaltungen
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Hausbesuche

    Die Praxiszulassung bezieht sich immer auf die Praxisräume, nicht auf die Person des Therapeuten. Behandlungen müssen daher immer in den Praxisräumen stattfinden – mit Ausnahme eines ärztlich verordneten Hausbesuchs. Auf ärztliche Verordnung hin führen wir bei Bedarf auch gerne Hausbesuche durch. Ein Hausbesuch – etwa in einem Alten- oder Pflegeheim oder auch beim Patienten zuhause - darf vom Arzt ausnahmsweise nur dann verordnet werden, wenn der Patient aus zwingenden medizinischen Gründen, z.B. bei Transport- oder Gehunfähigkeit, den Therapeuten nicht in der Praxis aufsuchen kann. Finanzielle, soziale oder organisatorische Gründe “dürfen nicht zur Veranlassung von Hausbesuchen führen.”

    Die Neuregelung der Heilmittelrichtlinien seit 2011 sieht die Möglichkeit einer logoädischen Behandlung in einer Einrichtung für behinderte oder von Behinderung bedrohten Kindern und Jugendlichen (Frühförderstelle, heilpädagogische Fördereinrichtung, Förderschule) bis zum vollendeten 18. Lebensjahr ausnahmsweise dann vor, wenn der Versicherte ganztägig in einer auf die Förderung ausgerichteten Ganztageseinrichtung untergebracht ist. Voraussetzung ist, dass sich aus der ärztlichen Begründung eine besondere Schwere und Langfristigkeit der funktionellen/strukturellen Schädigungen sowie der Beeinträchtigungen der Aktivitäten ergibt und die Tageseinrichtung auf die Förderung dieses Personenkreises ausgerichtet ist. Dementsprechend ist eine Heilmittelbehandlung in einer wie in der Heilmittel-Richtlinie beschriebenen Ganztageseinrichtung primär auf Versicherte reduziert, die aufgrund ihrer ganztägigen Unterbringung nicht die Möglichkeit haben, einen Therapeuten während dessen Praxisöffnungszeiten zu besuchen. Durch diese Regelung wird der Lebenswirklichkeit behinderter Kinder bzw. deren Eltern Rechnung getragen, denen es bei ganztägiger Unterbringung in Einrichtungen nicht oder nur schwer möglich ist, die Praxis eines Heilmittelerbringers aufzusuchen.

    Ambulante logopädische Behandlungen in Einrichtungen wie z.B. in einem Regelkindergarten oder einer Regelschule sind nach wie vor leider nicht möglich.