Unsere Ratgeber

  • 14 Tipps zur Sprachförderung
  • Material und Spiele zur Sprachförderung
  • Ratgeber AVWS für Eltern und Lehrer
  • Richtiger Umgang mit Aphasie und Dysarthrie
  • Richtiger Umgang mit Legasthenie/LRS
  • Richtiger Umgang mit Stottern
  • Sprachförderung bei Hörgeschädigten
  • Sprachförderung bei Mehrsprachigkeit
  • Stimmhygiene für Erwachsene
  • Stimmhygiene für Kinder
  • Tipps: Bücher für Eltern, Betroffene und Angehörige
  • Tipps: Bücher für Lehrer und Erzieher
  • Tipps: Ratgeberreihe vom Schulz-Kirchner Verlag
  • Mit mehreren Sprachen aufwachsen - Mehrspracherwerb und Sprachförderung

    Sprechen Sie in der Sprache zu Ihrem Kind, die Sie am besten beherrschen, d.h. in Ihrer Muttersprache.

    Beherrscht Ihr Kind zum Zeitpunkt des Kindergarteneintritts noch nicht die deutsche Sprache, sprechen Sie auch weiterhin mit ihm in Ihrer Muttersprache. Sie stärken Ihr Kind damit für den Spracherwerb.

    Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind mit vielen Menschen – Erwachsenen und Kindern – auch außerhalb der Familie in Kontakt kommt, d.h. mit ihnen spielt und spricht, denn dadurch lernt es Sprache.

    Ihr Kind lernt Sprache auch dadurch, dass es viele Erfahrungen an unterschiedlichen Orten macht: im Kindergarten, auf dem Spielplatz, im Elternhaus von Kindergartenfreunden usw.

    Je mehr Ihr Kind mit deutschen Kindern im Kindergarten und auch außerhalb des Kindergartens spielt, desto schneller wird es die deutsche Sprache erlernen.

    Hat sich Ihr Kind bis zum Zeitpunkt des Erwerbs des Deutschen sprachlich normal entwickelt, hat es in der Regel keine Probleme mit dem Erwerb einer neuen Sprache.

    Ihr Kind wird beim Erwerb der deutschen Sprache als Zweitsprache bestimmte Auffälligkeiten zeigen. Diese Auffälligkeiten sind kein Zeichen für eine Störung, sie kommen bei jedem Kind mehr oder weniger ausgeprägt vor. Dies hat auch mit der Grammatik der deutschen Sprache zu tun:

    Die sprachlichen Auffälligkeiten bei Mehrsprachigkeit kann ein normal entwickeltes Kind im Laufe der Entwicklung entweder alleine oder aber mit Hilfe von Sprachförderung bewältigen.

    Ein Kind mit Sprachstörungen ist daran erkennbar, dass es schwer verständlich spricht, ihm nur wenige Wörter zur Verfügung stehen und seine Äußerungen nicht sehr umfangreich sind. Eine orientierende Einschätzung ist mit Hilfe der hier ausliegenden Fragebögen möglich. Sie können die Fähigkeiten Ihres Kindes mit Hilfe dieser Fragebögen für das Alter von 18 bis 20 Monaten, für das Alter von 30 Monaten und für das Alter von 54 Monaten einschätzen. Sollten Sie mehrere Fragen mit Nein beantworten, wenden Sie sich an Ihren Kinderarzt oder an eine LogopädIn, um eine ausführliche Diagnostik und ggf. Therapie einzuleiten.