Kinder und Jugendliche

  • Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung
  • Aufmerksamkeitsstörung AD(H)S
  • Autismus
  • Hörstörungen
  • Lese-Rechtschreibstörung / Legasthenie
  • Mutismus
  • Myofunktionelle Störung
  • Rechenstörung / Dyskalkulie
  • Redeflussstörungen
  • Sprachentwicklungsstörungen
  • Sprechstörungen
  • Störungen der Stimme und des Stimmklangs
  • Behandlungsspektrum bei Kindern und Jugendlichen

    Behandlungssprektrum bei Kindern

    Unser Behandlungsspektrum bei Kindern und Jugendlichen umfasst alle Störungsbilder, die in den Bereichen Sprache und Sprechen, Schlucken und Mundmotorik, Hören und Stimmgebung sowie Lesen und Schreiben auftreten können. Wir behandeln Kinder und Jugendliche jeden Alters; unsere kleinsten Patienten kommen bereits im Alter von circa 2 Jahren, wenn beispielsweise die Sprachentwicklung ganz ausbleibt. Ab welchem Zeitpunkt eine logopädische Behandlung sinnvoll und notwendig ist, lässt sich in Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt am besten in einer Diagnostik- und Beratungsstunde bei uns abklären. Generell gilt, dass eine logopädische Behandlung – in Abhängigkeit vom Störungsbild, aber auch von der Reife des Kindes – so frühzeitig wie möglich beginnen sollte, um einer Stagnation der Sprachentwicklung oder einer Festigung fehlerhafte Sprech-, Stimm- und Schluckmuster entgegenzuwirken.

    Behandlungssprektrum bei Kindern

    “Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!” – “Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt.” (Michael Ende)

    Unsere Empfehlung zum Behandlungsbeginn
    Viele Ärzte vertrösten besorgte Eltern mit einer logopädischen Behandlung auf einen relativ späten Zeitpunkt mit der Begründung “Das verwächst sich schon noch!”.  Und haben – unglücklicherweise – sogar häufig recht, da sich Sprache und Sprechen tatsächlich mit zunehmendem Alter durch die fortschreitende Hirnreifung noch verbessern können und die betroffenen Kinder meist spätestens ab dem dritten Lebensjahr zu sprechen beginnen.

    Behandlungssprektrum bei Kindern

    Die Kinder durchlaufen dann aber nicht den “normalen” Spracherwerb, sondern gehen so zusagen “Umwege” und eignen sich sprachliche Ersatzstrategien an, um ihre Schwächen zu kaschieren und zu umgehen. Oberflächlich betrachtet kann die Sprache sogar unauffällig erscheinen, tatsächlich führt die unbehandelte Sprachentwicklungsstörung aber zu einem qualitativ schlechteren, d.h. weniger stabilem und differenziertem Sprachsystem, das anfälliger ist auch für Störungen im Schriftspracherwerb und bis ins Erwachsenenalter hinein eingeschränkt bleiben kann.

    Unserer Erfahrung nach haben die meisten Eltern ein sicheres Gespür dafür, ob ihr Kind in seinen Sprachfähigkeiten gegenüber Gleichaltrigen zurückbleibt oder abweicht und ab wann der Rückstand wirklich kritisch wird. Bleiben Sie also hartnäckig, wenn Sie bezüglich der sprachlichen Entwicklung Ihres Kindes beunruhigt sind und fordern Sie Ihr Recht auf eine frühzeitige logopädische Diagnostik, Beratung und Behandlung ein!